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Warum überhaupt selbst traden, wenn es den S&P 500 gibt?

Du hast den Satz bestimmt schon gehört: Den Markt schlägst du sowieso nicht, kauf einfach einen ETF auf den S&P 500. An der Idee ist etwas dran. Aber fast niemand redet über den Preis, den du dafür zahlst. In diesem Artikel legen wir unseren echten Backtest neben den Index und zeigen dir, dass bei vergleichbarem Risiko ein Vielfaches möglich ist.


Lieber lesen als schauen? Der komplette Inhalt steht unten.

Der S&P 500 als Benchmark, an dem sich alle messen

Schauen wir uns den Vergleichszeitraum von Anfang 2020 bis heute an. Der S&P 500 hat in dieser Zeit als Kursindex ungefähr 130% zugelegt. Das klingt erst einmal stark, und das ist es auch. Doch diese Rendite war kein ruhiger Anstieg nach oben.


Im Corona Crash 2020 ist der Index innerhalb weniger Wochen um rund 36% eingebrochen, und das war zugleich der maximale Drawdown im gesamten Zeitraum. 2022 ging es noch einmal um rund 28% nach unten, im April 2025 um rund 21%. Stell dir das einmal ganz real vor: Du hast sechsstellig investiert und siehst auf deinem Konto zwischenzeitlich ein Drittel weniger. Genau an dieser Stelle steigen die meisten aus, oft am tiefsten Punkt. Die Rendite des Index sieht im Chart im Nachhinein schön aus, aber sie auszuhalten ist etwas völlig anderes.


S&P 500 Kennzahlen von 2020 bis heute. Rendite rund 130 Prozent. Maximaler Drawdown rund 36 Prozent. Drei tiefe Einbrüche in den Jahren 2020, 2022 und 2025.
S&P 500 Kursindex 2020 bis heute: Stark gewachsen, aber mit deutlichen Einbrüchen.

Unser Portfolio L auf der vorsichtigen Stufe

Jetzt legen wir unser Portfolio L daneben, genau im selben Zeitraum und mit unserem echten Backtest. Dabei nutzen wir bewusst den Standard, mit dem die meisten Mitglieder starten, also Risikoschalter 1, die vorsichtige Einstellung.


Auf dieser Stufe kommt das Portfolio im Backtest auf eine Rendite von rund 206%. Und jetzt die Zahl, auf die es wirklich ankommt: Der maximale Drawdown lag dabei bei nur 5,17%. Während dich der Index zwischenzeitlich um rund 36% nach unten zieht, bewegt sich unser Portfolio auf der vorsichtigen Stufe in einem Drawdown von ungefähr 5%. Das ist die erste Lesart dieses Vergleichs: eine Rendite, die sich vor dem Index nicht verstecken muss, aber nur für einen Bruchteil des Schmerzes.


Portfolio L bei Risikoschalter 1 von 2020 bis heute. Rendite rund 206 Prozent. Maximaler Drawdown 5,17 Prozent. Sharpe Ratio 2,30.
Portfolio L auf der vorsichtigen Stufe: Mehr Rendite als der S&P 500 bei einem Bruchteil des Drawdowns.

Der Grund dafür ist kein Zufall, sondern Diversifikation. Im Portfolio arbeiten 12 Strategien über 6 verschiedene Märkte zusammen. Wenn eine Strategie gerade schwächelt, fängt eine andere das ab. Genau dadurch bleibt der Drawdown so niedrig.


Was, wenn du den Drawdown des Index akzeptierst?

Und jetzt kommt die eigentliche Frage. Wenn du sowieso bereit bist, beim S&P 500 einen Drawdown von rund 36% auszuhalten, warum solltest du dann bei 5% stehen bleiben? Niemand zwingt dich dazu. Bei uns lässt sich das Risiko frei wählen, es gibt keine festen Stufen, an die du gebunden bist.


Für diesen Vergleich haben wir die Schutzmechanik bewusst herausgenommen, also den Kill Switch und den dynamischen Drawdown-Schutz deaktiviert, und das Risiko auf Risikostufe 5 hochgedreht. Das Ergebnis im Backtest: eine Rendite von rund 1.110%. Aus 10.000 Dollar wurden also über 121.000 Dollar, bei einem maximalen Drawdown im Backtest von knapp 17%.


Portfolio L bei Risikostufe 5 ohne Schutzmechanismen von 2020 bis heute. Rendite rund 1.110 Prozent. Maximaler Drawdown im Backtest knapp 17 Prozent. Aus 10.000 Dollar Startkapital werden über 121.000 Dollar.
Portfolio L bei Risikostufe 5 und ohne Schutzmechanik: Bei niedrigerem Drawdown als der S&P 500 ein Vielfaches der Rendite.

Ehrlichkeitscheck: Monte Carlo

Ein einzelner Backtest ist immer nur einer von vielen möglichen Verläufen. Genau ein Pfad, der zufällig so gelaufen ist. Deshalb gehen wir bewusst konservativ heran. Die Faustregel: Im realen Verlauf kann der Drawdown durchaus doppelt so hoch ausfallen wie im Backtest. Wenn du also im Backtest 5% siehst, rechne mit bis zu 10%. Aus knapp 17% werden im ungünstigen Fall also rund 34%.


Und genau das ist der Punkt: Selbst in diesem konservativen Szenario landest du beim Drawdown ungefähr auf dem Niveau des S&P 500, aber weiterhin mit einem Vielfachen der Rendite. Wir verkaufen dir hier nicht den besten Fall, sondern das, was selbst dann noch übrig bleibt, wenn es schlecht läuft.


Vom Backtest zum Livehandel

Alles bis hierhin ist eine Hochrechnung auf historischen Daten und damit hypothetisch. Das ist keine Garantie für die Zukunft, und diesen Satz wirst du von uns immer wieder hören. Aber wir sind nicht beim Backtest stehen geblieben. Wir handeln unsere Portfolios bereits live, mit echtem Kapital, und der Livehandel setzt bisher genau das fort, was der Median aus unseren Simulationen erwarten lässt.


Neu und bald für alle

Innerhalb der nächsten Woche, spätestens zu unserem Livewebinar am 27. Juni, spielen wir ein Update im Kaspareit-Trading Terminal ein. Danach kannst du unsere Portfolios nicht nur gegen den S&P 500 vergleichen, sondern auch gegen unsere echten Live-Konten. So siehst du jederzeit und völlig objektiv, ob sich die Echtgeldkonten weiterhin so entwickeln, wie es der Backtest vermuten lässt. Dafür reicht die kostenlose Mitgliedschaft.


Teste es selbst, kostenlos

Du musst uns das nicht glauben. Als kostenloses Mitglied bekommst du Zugriff auf beide Portfolios und auf alle Backtests. Du kannst die Strategien durch den Risiko und Prop Simulator jagen und genau prüfen, ob sie zu deinem Konto und deinem Risiko passen. Niemand soll bei uns die Katze im Sack kaufen.


Wenn du selbst nachtestest, achte auf zwei Dinge, sonst führen dich die Ergebnisse in die Irre:


  • Nutze ein Echtgeldkonto und nicht die Demodaten. Demodaten sind nicht repräsentativ und schlicht zu schlecht, damit die Ergebnisse etwas aussagen.

  • Achte darauf, dass die Symbole deines Brokers zu den Portfolios passen. Für unsere Portfolios reicht im Backtest der OHLC-Modus auf dem H1-Chart, echte Ticks brauchst du nicht.



Gleiches Risiko, ein Vielfaches der Rendite

Genau das war der Punkt, den wir dir beweisen wollten. Hol dir den kostenlosen Zugang zu beiden Portfolios und allen Backtests und überzeug dich selbst.




Datengrundlage: S&P 500 Kursindex (OANDA), Zeitraum 01.01.2020 bis 17.06.2026, abgelesen aus TradingView. Portfolio-L-Backtest auf Tickmill-Daten, H1, Historienqualität 99 Prozent, Startkapital 10.000 Dollar, fixe Lotgrößen ohne Zinseszins. Monte-Carlo-Worst-Case als konservative Annahme (ungefähr doppelter Drawdown).


Bis dann!

Alex & das Kaspareit-Trading-Team





Hypothetische Backtestergebnisse. Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Dies ist keine Anlageberatung. CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 75 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel. Überlege sorgfältig, ob du die Funktionsweise von CFDs verstehst und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen.




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Risikohinweis zu CFDs:
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Offenlegung zur hypothetischen Performance:
Hypothetische Performanceergebnisse unterliegen zahlreichen Einschränkungen. Die dargestellten Ergebnisse basieren auf historischen Daten und können erheblich von realen Gewinnen oder Verlusten abweichen.
Ein wesentlicher Nachteil hypothetischer Ergebnisse besteht darin, dass sie ohne finanzielles Risiko erstellt wurden. Daher können sie die tatsächlichen finanziellen Risiken des Handels nicht vollständig widerspiegeln. Verluste im echten Handel könnten zu Handelsunterbrechungen führen, was die Ergebnisse stark beeinflussen kann. Zusätzlich gibt es viele Faktoren, die bei der Umsetzung eines Handelsprogramms in der Praxis nicht vollständig simuliert werden können und somit die tatsächliche Performance erheblich abweichen lassen können.

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